Eisenbahnstrecken

Bewehrte-Erde-Stützwände werden in vielen Ländern von Eisenbahnen und S-Bahnen befahren. Bei diesen Anwendungsbereichen kommt die gleiche Technologie zur Ausführung wie bei Straßen- und Autobahnprojekten. Bei der Bemessung muss jedoch speziell auf die Anforderungen bezüglich der Lasten und Sicherheiten (z.Bsp. bei Hochgeschwindigkeitszügen ICE, TGV oder Shikansen) eingegangen werden.

Bewehrte-Erde-Konstruktionen verhalten sich ausgesprochen günstig unter den Schwingungen, die durch den Schienenverkehr erzeugt werden. Deshalb finden diese Konstruktionen gerade auch in erdbebengefährdeten Gebieten häufig ihre Anwendung. Streuströme haben keinen Einfluß auf die metallischen Bewehrungsbänder.

Bewehrte-Erde-Konstruktionen im Eisenbahnbau können in zwei verschiedene Kategorienunterteilt werden : direkt vom Schienenverkehr befahrene Stützkonstruktionen + Stützkonstruktionen unmittelbar neben den Gleisen. Letztere haben den großen Vorteil, dass sie kaum Arbeitsraum vor der Stützkonstruktion benötigen und können mit den Kurvenradien der Gleise verzogen werden. Hierdurch ergeben sich keinerlei Störungen des Eisenbahnbetriebes.

In alles Fällen werden Stützkonstruktionen aus Bewehrter Erde unter den Gleisen für große vertikale dynamische Verkehrslasten und die jeweiligen Bremskräfte bemessen.

 

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